Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema natürliche Hormontherapie:

Was sind die häufigsten Gründe für ein Hormonungleichgewicht?

  • Altersbedingter Abfall der körpereigenen Hormonproduktion
  • Stress
  • falsche Ernährung
  • mangelnde Bewegung
  • künstliche, sogenannte Hormone wie die Pille
  • Hormonspirale
  • Hormonersatztherapie (HET)
  • Umweltgifte und seelische Belastungen

Welche Krankheiten und Beschwerden können mit einem gestörten Hormonhaushalt zusammen hängen?

  • Schlafstörungen,
  • Gelenkbeschwerden
  • Fibromyalgie,
  • Wassereinlagerungen
  • Schwindelgefühle
  • Herzrhythmusstörungen
  • Druck und Brennen in der Herzgegend
  • Prostatabeschwerden
  • Impotenz
  • Autoimmunerkrankungen wie M. Hashimoto
  • Lupus Erythematodes
  • Multiple Sklerose (MS)
  • ADHS
  • Migräne
  • PMS (Schmerzen vor der Regel)
  • Osteoporose
  • Wechseljahrbeschwerden
  • vermehrtes Schwitzen
  • Hitzewallungen
  • Angst- und Panikattacken
  • Blutdruckschwankungen
  • Schnelle Erschöpfung
  • Depressionen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schilddrüsenprobleme
  • Gewichtszunahme
  • krankhafte Fettleibigkeit

Wie lange soll man naturidentische Hormone einnehmen?

Solange wie Beschwerden bestehen. Durch die Erfahrung der letzten Jahrzehnte wissen wir, dass sie unbedenklich auch über längere Zeiträume benutzt werden können. Sinnvollerweise sollte ein- bis zweimal pro Jahr ein Speichel- Kontroll-Test gemacht werden, um die Dosierung darauf abzustimmen. Wenn die Beschwerden nachlassen, kann individuell versucht werden, mit der Dosis herunterzugehen. Es gibt für jede Person die genau richtige Menge und Dosierung. Ausnahme: Osteoporose - hier ist eine Mindestmenge pro Tag über viele Jahre notwendig.

Was sind Hormone?

Hormone sind Botenstoffe im Körper, die in den Drüsenzellen verschiedener Organsysteme gebildet und anschließend ins Blut abgegeben werden. Sie gelangen zu den Zellen wo über spezielle Rezeptoren bestimmte Informationen übermittelt werden. Hormone haben vielfältige und lebenswichtige Aufgaben, vom Blutzuckerspiegel über den Wasserhaushalt und den Blutdruck bis hin zur Schwangerschaft. Wir denken bei Hormonen meist an Geschlechtshormone, obwohl es unzählige andere Hormone im Körper gibt.

Hormone werden in folgenden Organen gebildet:


Hypothalamus und in der Hypophyse: ACTH, Thyreotropin (TSH), Luteinisierendes Hormon (LH), Wachstumshormon (STH), Prolaktin, Oxytocin und Vasopressin.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas): Insulin, Glukagon, Somatostatin.

Schilddrüse und Nebenschilddrüsen: T3, T4, Calcitonin.

Nebennieren: Adrenalin, Cortisol, Aldosteron, DHEA, Dopamin.

Die Geschlechtshormone Progesteron, Testosteron und Östrogen werden hauptsächlich in den Eierstöcken bzw. Hoden gebildet.

Cholesteron, DHEA und Progesteron sind Vorläuferhormone, d.h. sie stellen für viele Hormone wichtige Vorstufen dar, aus denen weitere Hormone wie Testosteron, Östron, Östradiol, Östriol, Aldosteron und Cortisol gebildet werden.

Sexualhormone der Frau und des Mannes Östrogene und das Gelbkörperhormon Progesteron, oft auch als Gestagen bezeichnet, was zu Verwechslung mit den synthetischen Hormonen führt.

Unter Östrogen versteht man eine Gruppe von Hormonen, die wichtigsten sind:  Östron, die Speicherform, Östradiol (E2),das Haupthormon der Östrogene, das biologiasch bedeutendste weibliche Hormon Östriol (E3), das “Schleimhautöstrogen” Im Englischen Estron, Estradiol, Estriol. In der Medizin auch als E1, E2 und E3 bezeichnet. 

Die männlichen Hormone, auch Androgene genannt, wichtigste Vertreter Testosteron und DHEA sind zuständig für Männlichkeit beim Mann und bei beiden Geschlechtern für Muskelkraft, Energie und Libido.

Was sind die Grundregeln für die Behandlung mit natürlichen Hormonen?

Bis heute sind keine Nebenwirkungen bekannt, wenn die vier Grundregeln jeglicher Behandlung eingehalten werden:

  • Nur behandeln, wenn ein Bedarf besteht, also wenn Beschwerden vorhanden sind.
  • Nur in der Menge, die gebraucht wird und dies mit bioidentischen natürlichen Hormonen.
  • Behandlung nur, wenn durch vorangegangen Labortest (Speicheltest) der Hormonstatus ermittelt und der Bedarf festgestellt wurde. 
  • Nur solange, wie nötig.

Hormone sind verschreibungspflichtig und werden individuell nach Hormonstatus (Speicheltest) und dem jeweiligen Beschwerdekomplex durch den behandelnden Therapeuten dosiert.

Homöopathisch potenzierte Hormone sind nicht verschreibungspflichtig, aber apothekenpflichtig.

Wo finde ich meiner Nähe jemanden, der sich mit der Behandlung mit natürlichen Hormonen auskennt?

Hier auf HORMONY finden Sie eine Liste (Therapeutennetzwerk). Therapeuten in der Nähe des Wohnortes lassen sich am besten über unsere Webseiten erfragen. Hier geht es zur Therapeutensuche.

Die Therapie mit naturidentischem Progesteron ist trotz allem eine Hormontherapie. Hormone sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz verschreibungspflichtig. Die Therapie mit biologischen Hormonen gehört deshalb in die Hände von kundigen Heilpraktikerin, bzw. Ärztinnen und Ärzten.

Was ist der Unterschied zwischen natürlichen und synthetischen Hormonen?

 Natürliche oder auch bioidentische Hormone sind Hormone, deren biochemische Struktur identisch ist mit derer körpereigener Hormone. Eine Behandlung mit ihnen hat deshalb keine Nebenwirkungen.

Synthetisch hergestellte Hormone wurden biochemisch verändert, um sie patentierbar zu machen. Sie entsprechen damit nicht exakt dem Originalhormon und eine Behandlung mit Ihnen kann Nebenwirkungen haben.

Warum weiß mein Arzt so wenig über das Thema?

Ärzte lernen während ihres Studiums  darüber sehr wenig bis gar nichts. Auch in der anschließenden, freiwilligen Weiterbildungen ist der Bereich der Naturheilkunde immer noch ein Randgebiet. In den USA ist dagegen die Behandlung mit bioidentischen Hormonen schon sehr viel weiter verbreitet als hier zu Lande. Erst seit wenigen Jahren wächst auch in Europa die Zahl der Ärzte und Heilpraktiker, die sich mit dieser Thematik beschäftigen und diese in ihrer Praxis anwenden.

Seit ich die Hormonspirale habe, geht es mir schlecht. Was könnte der Grund dafür sein?

Durch das künstliche Hormon in der Spirale wird die Progesteronprodukution unterdrückt und da Progesteron ein sehr vielseitiges Hormon ist und für viele Aufgaben gebraucht wird, kann es zu den verschiedensten Beschwerden wie Schlafstörungen, Brustspannen, Wassereinlagerungen, Gewichtsveränderungen, Migräne, Spannungskopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, erhöhte Anfälligkeit für Infekte und vieles andere mehr kommen.

Hat meine fehlende sexuelle Lust etwas mit hormonellem Gleichgewicht zu tun?

Ja, natürliches Progesteron kann die Libido wieder anregen. Es kann aber auch daran liegen, dass die männlichen Hormone zu niedrig sind.

Hat meine häufige Migräne etwas mit dem Hormongleichgewicht zu tun?

Ja, Kopfschmerzen und Migräne haben häufig die Ursache in einer Östrogendominanz, speziell prämenstruell.

Wie bekomme ich Klarheit über meinen Hormonstatus?

Ein  einfacher Test schafft Klarheit über Ihren Hormonhaushalt und ermittelt individuell die Anwendung von natürlichen Hormonen. Den geeigneten Test können Sie online hier bestellen.

Wie weiß ich, ob ein Speicheltest für mich überhaupt sinnvoll ist?

Auf dieser Webseite finden Sie einen einfachen Fragebogen (Frau und Mann), der Ihnen zur Orientierung dient. Je mehr Punkte auf Sie zutreffen, desto wahrscheinlicher ist ein Hormonmangel oder ein hormonelles Ungleichgewicht. Sie sollten Ihre Werte prüfen lassen und den für Sie geeigneten Speicheltest machen.

Warum testet man Hormone besser im Speichel und nicht im Blut?

Die Arbeiten von Dr. John R. Lee aus Amerika, waren wegweisend für die Hormonbestimmung mittels Speicheltest. Hormone werden im Körper in einer Drüse gebildet und über den Blutstrom an ihren Bestimmungsort gebracht. Dazu brauchen sie ein Transportvehikel, meist ein Eiweißmolekühl. Bei der Bestimmung durch das Blut haben wir die Summe aller Hormone, der gebundenen und der ungebundenen. Wirksam sind aber nur die ungebundenen, aktiven, die wiederum so klein sind, dass sie im Speichel gemessen werden können. Im Gegensatz zum Bluttest ist der Speicheltest unkompliziert. Ein medizinisches Labor analysiert den eingesandten Speichel und erstellt den sogenannten Befund.

Wie läuft so ein Hormonspeicheltest ab?

Sie bestellen den geeigneten Test online und bekommen das Testset nach Hause geschickt. Dort können Sie bequem und ganz einfach den Test durchführen. Eine genaue Beschreibung liegt bei.

Ca. 10-14 Werktage nach Eingang Ihrer Probe erhalten Sie die Laborergebnisse mit einer ausführlichen Interpretation.

Welche Vorteile hat diese Methode?

Der Test lässt sich vollkommen eigenständig zum richtigen Zeitpunkt zu Hause machen. Die Probenentnahme ist schmerzlos, einfach durchzuführen und dabei kostengünstig.

Ist der Speicheltest für Frauen und für Männer geeignet?

Ja, den Test können sowohl Frauen, als auch Männer durchführen. Es gibt jeweils spezielle Tests für die einzelnen Geschlechter. 

Soll man die Hormone regelmäßig testen lassen?

Nach dem ersten Test ist eine  Kontrolle nach drei bis sechs Monaten sinnvoll. Danach  sollte dann etwa einmal im Jahr einen Hormonspeicheltest machen, um die Entwicklung zu beobachten.

Wann spricht man von einer Östrogendominanz?

Wenn zuviel Östradiol und zuwenig Progesteron im Verhältnis zueinander vorhanden ist. 
Wenn also das Östrogen nicht durch Progesteron balanciert ist. Nach Dr. John R. Lee´s langjähriger Erfahrung, sollte das Verhältnis von Östrogen zu Progesteron mindestens 1:200 sein.

Progesteron ist ein Vorläuferhormon von Cortisol (Stresshormon), Testosteron und den Östrogenen, d.h. dass bei einem Progesteronmangel zuwenig Cortisol, Testosteron und Östrogene gebildet werden kann. Östradiol kann aber umgekehrt nicht zu Progesteron werden, deshalb ist die unkritische und unbalanciere Östrogengabe bei Progesteronmangel doppelt fatal und führt in jedem Fall zu einer Östrogendominanz.

Wir wissen heute, dass durch unsere Lebensumstände Östrogene in unserer Umwelt gehäuft zu finden sind, man nennt sie Xenoöstrogene. Durch die jahrelange Einnahme von Ovulationshemmer (Pille)und künstlichen Hormonen in den Wechseljahren von Tausenden von Frauen, ist das Grundwasser mit Hormonen belastet, ebenso das recycelte Wasser in den Kläranlagen. Im Fleisch finden wir einen wahren Medikamentencocktail, allen voran Östrogen. Xenoöstrogene sind im Plastikgeschirr, das aus Erdöl gemacht wird, in Teppichböden und Möbeln. Das alles führt zu einem Hormonungleichgewicht im Körper, da diese Xenoöstrogene die Rezeptoren für die körpereigenen Hormone besetzen und somit den Stoffwechsel verändern. Unbalanciertes Östrogen ist immer mit gesundheitlichen Störungen verbunden!

Was sind die häufigsten Symtome einer Östrogendominanz?

Myome und Zysten, Brustspannen, vermehrtes Fettgewebe, an Bauch, Hüften und Schenkel, Ödeme, Völlegefühl, Gefühl von “Aufgeblasensein”, Allergien, Autoimmunstörungen, Depressivität mit innerer Unruhe und Angststörungen, Panikattacken, veränderte Blutgerinnung mit der Gefahr von Apoplex, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen Gallenblasenerkrankung, Kopfschmerzen, Migräne, Osteoporose, Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Kalte Hände und Füße aufgrund einer Schilddrüsendysfunktion, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, etc.

Wofür ist Östrogen im Körper gut?

Beim Östrogen handelt es sich um eine Gruppe von Hormonen. Die drei wichtigsten Vertreter sind das Östron (E1), die Speicherform, das Östradiol (E2),das Haupthormon der Östrogene, “das, was eine Frau zur Frau macht” und das Östriol (E3), das “Schleimhautöstrogen” Östrogene sind für den Eisprung verantwortlich, sie bereiten die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Östradiol bewirkt in der Pubertät die Ausbildung der typischen weiblichen Geschlechtsmerkmale.

Sollen Frauen zusätzliche Östrogene einnehmen?

Nach der jahrzehntelangen Erfahrung von Dr. John R. Lee benötigen die meisten Frauen bei Anwendung von natürlichem Progesteron kein zusätzliches Östrogenpräparat, es sei denn, sie befinden sich in dem Stadium der Umstellung von einer Hormonersatztherapie auf naturidentische Hormone. Auch sehr schlanke und zierliche Frauen, die kaum Fettzellen im Körper haben, brauchen zusätzliches Östrogen.  Östrogen zusätzlich zu Progesteron ist auch bei Scheidentrockenheit und Hitzewallungen sinnvoll. Oft reicht in diesem Fällen eine Östriolsalbe.

Was ist Progesteron?

Progesteron ist das Hormon der zweiten Zyklushälfte, das im Eierstock gebildet wird. Es ist sowohl ein Hormon mit eigener Wirkung, wird bei Bedarf aber auch in Östrogen umgewandelt. da es ein Vorläufer von Cortison, Testosteron und den Östrogenen ist.

Progesteron oder Gelbkörperhormon, (nicht zu verwechseln mit Progestin = künstlich hergestelltes Hormon) spielt die entscheidende Rolle im Hormongeschehen. Progesteron ist u.a. der Gegenspieler der Östrogene (Östron, Östradiol und Östriol). Mitte 30 lässt die Progesteronproduktion als eines der ersten Hormone nach. Oft liegt schon im Alter zwischen 30 und 40 ein Ungleichgewicht beider Hormone vor, es entsteht eine Östrogendominanz.

Wie merke ich, dass ich möglicherweise einen Progesteronmangel habe?

Bei der Frau beginnen häufig Probleme mit Zysten in der Brust und Eierstöcken, Myome in der Gebärmutter, heftige und verlängerte Regelblutungen, Brustspannen, PMS, Herzrhythmusstörungen, Wechseljahrbeschwerden, Blasenprobleme und Gemütsschwankungen.

Aber auch beim Mann können sich Depressionen, ein Gefühl der Sinnlosigkeit, Vergesslichkeit, Schlafstörungen, Nachlassen der Libido und Erektion, Leistungsabfall, Blutdruckschwankungen, Beschwerden mit der Prostata und Gewichtszunahme durch einem Rückgang der Hormonproduktion, allen voran des natürlichen Progesterons, einstellen. Nur wenn das Gleichgewicht der Hormone vorhanden ist, fühlt sich der Mensch rundherum wohl.

Wie wirkt natürliches Progesteron?

Progesteron ist der Gegenspieler zum Östrogen. es wirkt teilweise synergistisch, d.h. es verbessert die Östrogenwirkung und teilweise antagonistisch, d.h., es ist ein Gegenspieler zum Östrogen und gleicht dessen überschießende Wirkung aus.

Bei welchen Beschwerden kann natürliches Progesteron helfen?

Es kann hilfreich sein bei Beschwerden vor der Regel (Prämenstruelles Syndrom oder PMS), bei Brustspannen, Zysten in der Brust, in den Ovarien, gegen Myome in der Gebärmutter – bei Beschwerden der Wechseljahre, kann helfen die Stimmung zu verbessern und kann helfen Fett in Energie umzuwandeln, kann helfen, Wassereinlagerungen zu regulieren, kann den Schlaf verbessern.

Warum natürliches Progesteron?

Natürliches Progesteron wird aus Pflanzen hergestellt, traditionell aus der wilden Yamswurzel (Discorea). Aus ihren Pflanzensterolen wird Diosgenin gewonnen, eine Vorstufe unseres körpereigenen Progesterons, welches im Labor zum bioidentischen Progesteron umgewandelt wird, d.h., es ist mit dem Progesteron, welches unser Körper selbst herstellt, völlig identisch.

Wie schnell hilft natürliches Progesteron?

Einige Frauen erzielen sofortige Ergebnisse mit der Anwendung von natürlichem Progesteron. Bei anderen kann es einige Wochen dauern, bis eine spürbare Wirkung eintritt.